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Hände auf einer Tastatur im Bildschirmlicht, im Hintergrund unscharf ein leuchtender Monitor mit einem abstrakten Netzwerk verbundener Knoten

Von Verantwortlichkeiten zu Alignment

Klare Verantwortlichkeiten, gute Kommunikation und echtes Alignment entscheiden darüber, ob ein Team an denselben Zielen arbeitet oder aneinander vorbei. Eine Checkliste, mit der du dein Alignment prüfen kannst.

Als Führungskraft ist es deine Aufgabe, passende Mitarbeitende einzustellen (Cultural Fit) und dein Team zu inspirieren, damit alle das Beste aus sich herausholen können. So kann euer Unternehmen wachsen und erfolgreich sein.

Für die Ausrichtung des Teams auf strategische Unternehmensziele braucht es eine transparente Organisation mit klaren Verantwortlichkeiten und guter Kommunikation. Wir haben einige Erfolgsfaktoren identifiziert, die dabei helfen.

Verantwortlichkeit fördern

Echte Verantwortung ist nicht nur eine To-do-Liste. Wahre Verantwortung erzeugt ein Gefühl von Ownership und Drive, das für die Erfüllung der Aufgaben notwendig ist.

Jeder in der Organisation kann Verantwortung übernehmen, sofern er oder sie dazu befähigt wurde. Entscheidend an dieser Befähigung ist, dass einerseits die Skills und das Wissen vorhanden sind und andererseits Entscheidungen getroffen werden dürfen. Genau diese Trennung zwischen "wer darf entscheiden" und "wer bringt die Fachkenntnis mit" beschreiben wir ausführlicher in unserem Artikel darüber, warum fachliche und disziplinarische Führung zwei unterschiedliche Aufgaben sind.

Langfristige Ziele (den Rahmen) für dein Unternehmen zu setzen und den Teams die Verantwortung dafür zu übertragen, schafft ein leistungsstarkes Umfeld. Das stärkere Zielbewusstsein und die gemeinsame Zielerreichung sorgen nicht nur dafür, dass die Kolleginnen und Kollegen zufriedener sind, sondern entlasten auch die Führungskräfte.

Verantwortungsübernahme sorgt außerdem dafür, dass sich nicht alle im Unternehmen nur auf ihr Tagesgeschäft konzentrieren, sondern das große Ganze im Blick behalten. Schließlich kann jeder einen Beitrag leisten.

Kommunikation ist der Schlüsselfaktor

Es mag trivial klingen, aber wir können es nicht oft genug sagen: Einmal etwas zu kommunizieren reicht nicht aus. Wiederholung hilft, vor allem eine klare Kommunikation, die dafür sorgt, dass alle ein einheitliches Verständnis entwickeln.

Wohin wollen wir? Welche Herausforderungen stehen uns bevor? Was ist der aktuelle Status? In welcher Rolle und mit welchem Ziel kommuniziere ich gerade?

Je besser diese Fragen beantwortet werden und je klarer kommuniziert wird, desto besser funktioniert die Zusammenarbeit. Übrigens ist es auch wichtig, zwischendurch persönlich zu sprechen und nicht nur Textnachrichten hin- und herzuschicken.

Für uns ist ein weiterer wichtiger Aspekt, dass Kommunikation in Routinen abläuft. So könnt ihr zum Beispiel Meetingroutinen für unterschiedliche Formate und Inhalte nutzen. Dabei lässt sich auch gemeinsam der Fortschritt von Zielen und Projekten im Blick behalten und an den wichtigen und richtigen Themen arbeiten.

Auch ohne Ziel kommt ihr an, nur eventuell an der falschen Stelle

Für manche Menschen wirken Ziele wie ein Kontrollinstrument, wie eine lästige Zusatzaufgabe. Aber gemeinsame Unternehmensziele zu finden, ist für den Erfolg der Organisation entscheidend. Sonst lässt sich nicht an den richtigen Dingen arbeiten, Zielkonflikte bleiben ungeklärt, und am Ende geht es jeden Monat in eine andere Richtung.

Wichtig bei Zielen ist, dass die Teams eng in den Prozess eingebunden sind und sich innerhalb des gesteckten Rahmens ihre Ziele selbst setzen dürfen. Eine externe Challenge kann dabei zusätzlich unterstützen.

Alignment, Ausrichtung: Auf die Richtung kommt es an

Eine gemeinsame Ausrichtung, insbesondere bei den Zielen, ist von fundamentaler Bedeutung für ein Unternehmen.

Fehlt das Alignment, kann es sein, dass widersprüchliche Richtungen verfolgt werden und am Ende wieder nicht am großen Ganzen gearbeitet wird.

Wir haben eine kurze, beispielhafte Checkliste zusammengestellt, mit der ihr überprüfen könnt, ob euer Alignment sichergestellt ist:

  1. Habt ihr einen übergeordneten Rahmen der Strategie, zum Beispiel mit Purpose, Vision, Werten und Prinzipien?
  2. Haben alle im Unternehmen ein einheitliches Verständnis davon und können die Inhalte anwenden?
  3. Ist dieser Rahmen in sich stimmig, baut er aufeinander auf und ergibt ein rundes Gesamtbild?
  4. Sind daraus Handlungsfelder abgeleitet (auch: Zielfelder, Perspektiven, langfristige Ziele), an denen sich das Unternehmen kurzfristig orientieren kann?
  5. Arbeitet ihr mit strategischen Zielen kurzfristiger Natur und beschäftigt euch so nicht nur mit dem Tagesgeschäft?
  6. Nutzt ihr dieses Rahmenwerk in euren Routinen, überprüft den Fortschritt und korrigiert bei Bedarf?

Wenn du diese Fragen größtenteils mit "Ja" beantworten kannst, ist das Alignment in deinem Team oder Unternehmen vermutlich bereits hoch. Falls nicht, muss das nichts heißen. Vielleicht nutzt ihr andere Instrumente, um gemeinsam am großen Ganzen zu arbeiten.

Fazit

Mit den richtigen Ideen und Methoden lässt sich eine gute Organisation gestalten und mit offener Kommunikation, klaren Zielen und passenden Routinen kontinuierlich weiterentwickeln.