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Rocket Routine OSRocket Routine
Team sitzt entspannt um einen niedrigen Tisch mit einem leuchtenden Bildschirm, der eine abstrakte Zeitleiste zeigt, warmes Abendlicht im Büro

8 gute Gründe für Retrospektiven

Retrospektiven sind mehr als ein Pflichttermin am Sprintende. Acht Gründe, warum sie jedem Team helfen, systematisch besser zu werden, und der Punkt, der oft übersehen wird: dass die Learnings tatsächlich landen.

Retrospektiven sind eine agile Methode, die im Software-Bereich beispielsweise am Ende eines Sprints durchgeführt wird.

Es geht dabei um eine Reflexion der Zusammenarbeit und im Wesentlichen um die folgenden Fragen:

  • Was haben wir gut gemacht?
  • Was hätten wir besser machen können?
  • Was haben wir gelernt?
  • Wo gibt es Probleme?

Aber ist das nicht nur etwas für agile Software-Teams? Wieso sollten wir das machen?

Retrospektiven helfen jedem Team weiter. Wir haben eine ganze Reihe guter Gründe, die dafür sprechen:

  1. Ihr könnt systematisch besser werden. Durch gezielte Fragen und die Ableitung von Aufgaben oder Maßnahmen zu den identifizierten Themen könnt ihr den Rückblick optimal nutzen, um in Zukunft besser zu werden.
  2. Ihr könnt gemeinsam Probleme erkennen und bearbeiten. Irgendwie hakt es gerade? Retrospektiven können auch schwierige, verdeckte Probleme identifizieren. Die gezielten Fragen der gewählten Methode bieten die Möglichkeit, diese Dinge zu thematisieren. Die Retro schafft einen geschützten Raum, und jeder weiß: Konflikte können hier aufgearbeitet werden, ohne dass etwas eskalieren muss. Indem ihr gemeinsam darüber sprecht, findet ihr auch gemeinsam Lösungen.
  3. Ihr habt einen definierten Rahmen, eine Routine im Alltag. Das Ritual einer Retro und die damit verbundene Regelmäßigkeit schweißen euch als Team zusammen und schaffen auch im digitalen Raum Nähe.
  4. Jeder kommt zu Wort. Egal ob eure Teammitglieder eher laut oder zurückhaltend sind, Retrospektiven sind für alle im Team da und dadurch eine Plattform für ausgeglichenen Austausch.
  5. Retrospektiven beantworten die Fokus-Frage. Manchmal ist es notwendig, sich von unnötigem Ballast zu trennen. Mit den Fragestellungen einer Retrospektive gelingt das. Eine solche Aktion ist unglaublich wertvoll, stärkt den Fokus und motiviert.
  6. Ihr stärkt den Zusammenhalt. In der Retro werden auch Erfolge und positive Erlebnisse des Rückblicks geschildert. Wertschätzung und Dankbarkeit sind ein gern gesehener Aspekt und ein Boost für den Teamzusammenhalt.
  7. Ihr habt gemeinsam Spaß, auch digital. Retrospektiven können sogar witzig sein. Habt ihr schon einmal versucht, euch pantomimisch zu zeigen, was eure Superkräfte sind? Die Lacher sind garantiert.
  8. Aktives Reflektieren stärkt die Feedbackkultur. Durch das Üben des Reflektierens, die Ableitung von Maßnahmen und mehr Vertrauen wird es immer einfacher, offenes Feedback zu geben.

Und wie genau geht das jetzt?

Es gibt unzählige Retro-Methoden, und es lohnt sich, immer wieder etwas Neues auszuprobieren. Die Möglichkeiten reichen von einem einfachen Wetterbericht (Sonne bis Gewitter, je nach Stimmung) bis zu umfangreichen Workshops mit Fragestellungen zu einem bestimmten Thema.

Nicht vergessen: Eine Retrospektive ohne abgeleitete Aufgaben oder Maßnahmen bringt euch leider nicht weiter. Wie wir in unserem Artikel dazu beschreiben, dass ein Learning, das nichts verändert, kein Learning ist: Die Ergebnisse eurer Retro könnt ihr beispielsweise direkt in Rocket Routine festhalten, mit euren Zielen verknüpfen oder als neues Prinzip verankern.

Und jetzt viel Spaß beim Ausprobieren!