Rocket Routine

Rocket Routine OS vs. EOS-Software

Kurz gesagt: EOS One, Ninety und Strety führen Rocks, Scorecard, Issues und Meetings nach EOS, und ihre AI legt EOS-Einträge an, nachdem eine Person bestätigt hat. Das System, das die Arbeit hinter den Rocks erledigt, baust du dazu selbst. In Rocket Routine OS ist es da: Du wendest EOS dort an, und AI-Agenten erledigen die Arbeit.

Was EOS-Software stark macht

Drei Produkte führen EOS in Software. EOS One nennt sich "The official EOS® software" und kommt von EOS Worldwide selbst. Strety ist nach eigener Aussage "Officially licensed by EOS Worldwide" und ein unabhängiges Team. Ninety ist unabhängig: "Ninety is not owned by EOS Worldwide", eine Lizenz nennt es nicht. Alle drei führen Rocks, Scorecard, Issues und die Meetings eines Führungsteams.

Alle drei haben inzwischen AI. EOS One bringt Atlas mit, einen "AI Chief of Staff" in jedem Plan, der EOS einrichtet und aus Meetings Aufgaben macht. Bei Ninety heißt die AI Maz: Sie legt Rocks, To-dos und Issues an und ändert sie, und du prüfst jeden Vorschlag, bevor sich etwas ändert. Strety bringt einen AI-Assistenten für Meetings in Teams, Zoom und Meet. Über MCP erreichen alle drei auch Assistenten wie Claude und ChatGPT.

Governance und AI: der Stand heute

Die AI schreibt bei allen drei erst, nachdem eine Person bestätigt hat, so beschreiben es die Anbieter. Am deutlichsten ist Ninetys Connector für Claude: Jedes Werkzeug fragt zuerst nach, und löschen kann er nichts. EOS One schreibt Regeln für Agenten auf, etwa "User-approved writes only" und "Never hard-delete"; ob der Server sie durchsetzt, steht dort nicht. Rollen gibt es überall, von Owner und Admin bis Observer und Implementer, dazu SSO.

Was bleibt: Die AI arbeitet in den EOS-Einträgen, also an Rocks, To-dos und Issues. Eine AI, die die Arbeit hinter einem Rock selbst erledigt, Entscheidungsregeln für ein ganzes Unternehmen und eine Prüfung der Arbeit gegen eine Definition of Done haben wir nicht gefunden. EOS One nennt einen SOC-2-Type-II-Bericht und einen Server in der EU. Eine deutsche Oberfläche bietet auf den gelesenen Seiten keiner der drei.

Was das in der Praxis kostet

EOS-Software kostet pro Nutzer und Monat: EOS One 10 US-Dollar, der erste Nutzer ist frei. Ninety 12, 14 oder 16 US-Dollar je nach Plan, dazu ein kostenloser Plan und 10 Prozent Rabatt bei jährlicher Zahlung. Strety etwa 13 US-Dollar, ab dem 31. Nutzer weniger; der AI-Assistent für Meetings hat 4 Stunden inklusive, danach kostet er 2 US-Dollar pro Stunde. Alle drei bieten 30 Tage zum Testen ohne Kreditkarte. Preise in US-Dollar laut Anbieter, ohne Steuern, Stand 8. November 2026.

Für ein Team von 20 Personen sind das nach unserer Rechnung etwa 190 US-Dollar im Monat bei EOS One, 320 bei Ninety Thrive und 260 bei Strety, vor Steuern. Ein EOS Implementer ist in diesen Preisen nicht enthalten.

EOS in Rocket Routine OS

EOS wendest du auch in Rocket Routine OS an: Der Navigator leitet das Weekly mit der Level-10-Agenda, ein Rock wird zu einem Quartalsziel mit Outcomes und Metriken, und im Quarterly legst du die EOS-Artefakte an und prüfst sie. Ziele hängen an deiner Vision oder an einem Outcome, und jedes Outcome hat eine Metrik mit Zielwert und Warnlinien.

Die Arbeit hinter den Rocks erledigen in Rocket Routine OS AI-Agenten, von Recherche und Reports bis zur Software, und für jeden legst du fest, was er allein tun darf. Lädst du ein Meeting-Transkript hoch, zieht ein AI-Agent Entscheidungen, Work Items und offene Fragen heraus. Arbeit, die eine Prüfung braucht, prüft eine Person gegen die Definition of Done, bevor sie zählt. Rocket Routine OS ist kein EOS Implementer und kein Coach.

Warum nicht selbst bauen, mit EOS-Software und einem AI-Assistenten?

Ein naheliegender Weg: EOS-Software für Rocks und Scorecard, dazu Claude oder ChatGPT über MCP. Damit hast du deine EOS-Einträge und einen Assistenten, der sie liest und ändert. Das System, mit dem du dein Unternehmen führst, baust du daneben selbst: AI-Agenten, die die Arbeit hinter den Rocks erledigen, Decision Rights, ein Adoption Level für jeden AI-Agenten, eine Prüfung durch eine Person gegen eine Definition of Done und einen AI Head für jeden Bereich, also einen AI-Agenten, der ihn leitet. Und du hältst all das am Laufen, neben deinem eigentlichen Job: Du passt es an, wenn sich etwas ändert, und reparierst es, wenn etwas bricht.

In Rocket Routine OS ist dieses System da. Du richtest es im Chat mit dem Navigator ein, in etwa 20 bis 30 Minuten. Danach laufen der Meeting-Rhythmus von Daily bis Annual und die AI-Heads für alle zehn Bereiche. Ein AI-Agent handelt mit genau den Rechten der Person, die ihn beauftragt hat, und das Adoption Level legst du für jeden fest. Vor dem Löschen und vor einer Änderung der Unternehmensrichtung fragt er nach, und nichts verlässt das Unternehmen ohne dein Ja. Eine Person prüft Arbeit, die eine Prüfung braucht, gegen die Definition of Done.

Die AI kostet in beiden Fällen Geld: Der Assistent, den du an die EOS-Software anbindest, braucht in der Regel ein bezahltes Abo. Rocket Routine OS arbeitet mit deiner eigenen AI: Als AI verbindest du bei der Einrichtung dein eigenes Konto, zum Beispiel Claude oder OpenAI, und ab dann arbeitet deine eigene AI. Der Unterschied liegt also woanders: ob du das System für dein Unternehmen selbst baust und betreibst oder ob es da ist.

Häufige Fragen

Rocket Routine OS oder EOS-Software?

EOS-Software führt Rocks, Scorecard, Issues und Meetings, und ihre AI legt EOS-Einträge an, nachdem eine Person bestätigt hat. In Rocket Routine OS wendest du EOS ebenfalls an, und AI-Agenten erledigen dazu die Arbeit hinter den Rocks. Du legst fest, was jeder AI-Agent allein tun darf.

Warum für Rocket Routine OS zahlen, wenn ich EOS-Software und einen AI-Assistenten habe?

EOS-Software verwaltet deine EOS-Einträge, und ein Assistent liest und ändert sie. Das System, mit dem du dein Unternehmen führst, müsstest du daneben selbst bauen und betreiben: AI-Agenten für die Arbeit hinter den Rocks, Decision Rights, ein Adoption Level für jeden AI-Agenten, die Prüfung gegen eine Definition of Done und einen AI Head für jeden Bereich. In Rocket Routine OS ist es da, eingerichtet im Chat in etwa 20 bis 30 Minuten. Die AI läuft dort auf deinem eigenen Konto, zum Beispiel Claude oder OpenAI.

Welche EOS-Software ist offiziell?

EOS One ist laut eigener Seite "The official EOS® software" von EOS Worldwide. Strety nennt sich "Officially licensed by EOS Worldwide". Ninety schreibt, es gehöre nicht zu EOS Worldwide, und nennt keine Lizenz.

Was kostet EOS-Software?

EOS One kostet 10 US-Dollar pro Nutzer und Monat, der erste Nutzer ist frei. Ninety kostet 12 bis 16 US-Dollar, Strety etwa 13 US-Dollar. Preise in US-Dollar laut Anbieter, ohne Steuern, Stand 8. November 2026. Ein EOS Implementer ist darin nicht enthalten.

Gibt es EOS-Software auf Deutsch?

Auf den gelesenen Seiten bietet keiner der drei eine deutsche Oberfläche. EOS One hat einen Server in der EU, und der Support von Ninety spricht Deutsch. Rocket Routine OS gibt es auf Deutsch und Englisch, für jede Person einstellbar.

Rocket Routine OS vs. EOS-Software im direkten Vergleich

DimensionRocket Routine OSEOS-Software
Methodik
AI Execution
Verification
Governance
Lernen
Tool-Anbindung
Self-Serve

Stark Teilweise Nicht vorhanden· Hover über Punkte für Details

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