Rocket Routine OS: Das Gesamtbild
Die Strategie steht in einem Dokument, die Ziele in einer Tabelle, die Arbeit in fünf Tools, und dazwischen geht der Plan verloren. Rocket Routine OS verbindet sie: mit einem AI-Führungsteam, Meetings mit Moderator und einer Freigabe durch dich.
Kurz gesagt: Rocket Routine OS verbindet Jahresplan, Ziele, Zahlen, Meetings und tägliche Arbeit an einem Ort. Jeder Bereich hat einen AI-Head, der ihn leitet oder die Person unterstützt, die ihn leitet. AI schlägt vor, du entscheidest.
Rocket Routine OS: Das Gesamtbild
Die Strategie steht in einem Dokument. Die Ziele stehen in einer Tabelle. Die tägliche Arbeit passiert in fünf anderen Tools. Und irgendwo dazwischen geht der Plan verloren, nicht weil jemand schlecht arbeitet, sondern weil nichts diese Dinge verbindet.
Rocket Routine OS verbindet sie. Es ist ein Betriebssystem für dein Unternehmen mit einem AI-Führungsteam, das eingebaut ist: Jahresplan, Ziele, Zahlen, Meetings und die tägliche Arbeit an einem Ort. Der Kern in drei Sätzen: Du führst das Unternehmen. Jeder Bereich hat einen AI-Head, der den Bereich leitet oder die Person unterstützt, die ihn leitet. AI schlägt vor, du entscheidest.
Dieser Artikel zeigt das Gesamtbild, so wie das Produkt heute gedacht und gebaut ist. Die Details folgen in den nächsten Wochen, jeweils ein Baustein pro Artikel.
Du sprichst mit deinem Unternehmen
Du füllst keine Formulare aus, um dein Unternehmen zu beschreiben. Du sprichst in Räumen, also Chat-Räumen, mit deinem AI-Team. Und das nicht allein: In einem Raum arbeiten beliebig viele Kolleginnen und Kollegen zusammen mit mehreren AI-Heads, Spezialisten und Beratern in einem Gespräch. Die meisten Menschen reden heute allein mit ihrer AI, oft nur auf dem eigenen Rechner. Hier arbeitet die ganze Firma mit ihrem AI-Team.
An jeder Nachricht hängt ein Menü namens "Use as…". Mit einem Klick wird aus einer Nachricht ein Ziel, ein messbares Ergebnis, eine Kennzahl, eine Aufgabe, eine Initiative, ein Wissenseintrag oder ein Teil der Unternehmensdaten. Ein Gespräch wird zu Struktur, ohne dass du zwischen Werkzeugen wechselst.
Dahinter liegt ein vollständiges Wissenssystem. Deine Dokumente und das Wissen deines Unternehmens werden gespeichert, indexiert und durchsuchbar gemacht. Jeder Agent findet die passende Stelle und nennt die Quelle. Wichtige Dokumente markierst du als Quelle der Wahrheit, dann behandeln alle AI-Heads sie als verbindlich und zitieren sie genau.
Das AI-Team
Alles in diesem Team sind AI-Agenten mit unterschiedlichen Rollen. Ein AI-Head (kurz VP, wie Vice President) ist der AI-Agent eines Unternehmensbereichs: Er leitet den Bereich, oder er unterstützt den Menschen, der ihn leitet. Es gibt elf Bereiche: Strategie, Marketing, Vertrieb, Produkt, Engineering, Kunde, Finanzen und Recht, Personal, Administration, Qualität und Operational Excellence. Alle elf sind von Tag eins an da, jeder mit seinem AI-Head.
Darüber sitzt ein Virtual CEO, der Prioritäten und Abwägungen über die Bereiche hinweg im Blick hat. Er unterstützt dich, er ersetzt dich nicht. Jedes Meeting leitet ein Moderator. Unter den Heads arbeiten Spezialisten mit klaren Rollen, etwa Entwickler, Tester, Content-Marketer oder Customer Success. Sie sind im Team sichtbar, und du kannst direkt mit ihnen sprechen. Dazu kommen Berater, die nach einem Denker modelliert sind, zum Beispiel nach Peter Drucker, und die dein ganzes Unternehmen kennen.
Du entscheidest, wer einen Bereich führt. Leitet ein Mensch das Marketing, unterstützt der AI-Head ihn, statt selbst zu führen. Ein VP kann außerdem eine Lieferung von Anfang bis Ende führen, mit dir in der Verantwortung: Er plant die Arbeit, holt die Spezialisten, die er braucht, berichtet den Fortschritt und fragt an den entscheidenden Stellen nach deiner Entscheidung. Du steuerst und gibst frei, die Agenten erledigen die Arbeit.
Fast alles, was an einem Schreibtisch passiert
Mit deinem AI-Team erledigst du fast alles, was in einem Unternehmen am Rechner passiert. Im Marketing entstehen Social-Media-Beiträge, Newsletter, Kampagnen und Landingpages, dazu Bilder und Videos. Im Vertrieb entstehen Preislisten, Angebote, Recherchen zu Interessenten und Nachfassmails. Die Strategie bekommt Markt- und Wettbewerbsanalysen, Szenarien und Entscheidungsvorlagen. Im Produkt entstehen Anforderungen, Roadmaps und Auswertungen von Kundenfeedback, und im Engineering schreiben, testen und veröffentlichen AI-Entwickler und AI-Tester Software und behalten sie im Blick. Die Finanzen bekommen Auswertungen, Budgets und Prognosen, Personal bekommt Stellenausschreibungen, Einarbeitungspläne und Richtlinien, der Kundenbereich Antworten, Onboarding-Material und Auswertungen von Anfragen, die Verwaltung Terminabstimmung und Dokumentenpflege, und Qualität und Operational Excellence bekommen Prüfungen, Prozessanalysen und neue Routinen. Dazu kommen Berichte, Diagramme, Präsentationen und Webseiten, die du öffnen und teilen kannst. Die Agenten recherchieren im Web, bedienen Oberflächen und nutzen die Tools, die du verbunden hast. Du sagst, was gebraucht wird, und gibst frei, was zählt. Beispiele dazu zeigen wir in den kommenden Wochen mit Screenshots und Videos.
Meetings, die ein Moderator leitet
Ein Moderator eröffnet jedes Meeting von selbst, begrüßt alle und fragt, ob Themen ergänzt oder gestrichen und weitere Personen eingeladen werden sollen. Dann führt er mit Leitfragen durch die Agenda. Der Rhythmus reicht vom täglichen Check über das Weekly, Monthly und Quarterly bis zum Jahresmeeting, und welche Meetings laufen, hängt vom Betriebsmodus ab. Jede Agenda lässt sich frei festlegen. Wer beispielsweise nach EOS arbeitet, nimmt die EOS-Agenda und führt sie in Rocket Routine durch.
Was im Meeting beschlossen wird, versandet nicht. Wenn das Meeting schließt, gehen die Ziele an die AI-Heads der Bereiche. Jeder Head entwirft seine eigenen Ziele mit messbaren Ergebnissen, und die Entwürfe landen in deiner Inbox, dem Ort in Rocket Routine, an dem du freigibst und Berichte bekommst. Quartalsziele leitest du aus den Jahreszielen ab, und das Produkt zeigt dir, wohin ein Ziel einzahlt. Du kannst aber jederzeit auch ein Ziel anlegen, das zunächst nichts mit einem Jahresziel zu tun hat, denn so sieht realer Arbeitsalltag aus.
Die Zahlen dazu siehst du an zwei Stellen. Das Dashboard zeigt, wo ihr steht: Ziele, Ergebnisse und Kennzahlen. Der Control Tower zeigt, was gerade passiert: Initiativen, Projekte und laufende Arbeit. Und du fragst einfach "Wie stehen wir da?" und der zuständige VP antwortet aus den aktuellen Kennzahlen mit genauen Zahlen.
AI schlägt vor, du entscheidest
Jede wichtige Änderung wartet auf dein Ja. Agenten schlagen Unternehmensdaten, Kennzahlen, Initiativen, Abläufe und neue Berater vor, und du gibst im Chat oder in der Inbox frei. Jede bestätigte Änderung wird zu einer Version, mit Verlauf und Wiederherstellung. Hast du deine Vision umgeschrieben, ist die alte Fassung einen Klick entfernt.
Vertrauen wächst Schritt für Schritt. Jeder neue AI-Head startet auf der Stufe Copilot: Er erledigt kleine Routinefälle allein, größere brauchen deine Freigabe. Mit einer festgehaltenen Entscheidung steigt er auf, und die Quote, mit der seine Arbeit beim ersten Durchlauf stimmt, dient als Beleg. Auf jeder Stufe gilt: Agenten legen niemals eigenständig Geld, Stellen oder öffentliche Aussagen fest. Die Regeln dafür stehen in einer Unternehmensverfassung, und jede Entscheidung landet mit Wirkung und Methode im Entscheidungslog.
Dein AI-Team arbeitet, während du schläfst
Routinen und geplante Aufträge laufen nachts oder nach jedem Zeitplan. Eine Intake-Routine liest zu der Zeit, die du festlegst, zum Beispiel am frühen Morgen, die Eingangskanäle deines Unternehmens, etwa E-Mail, Slack, WhatsApp, Besprechungsnotizen oder Kalender, ignoriert Newsletter und Rauschen und entwirft aus echten Anfragen Aufgaben. Alles, was hereinkommt, wird triagiert, also eingeordnet und verteilt: Manches landet in deiner Inbox, anderes bei einem AI-Agenten oder in der Inbox einer Kollegin oder eines Kollegen. Wenn du zur Arbeit kommst, sind Entwürfe, Berichte und fertige Arbeit vorsortiert und warten dort, wo sie hingehören.
Rocket Routine ersetzt deine Werkzeuge nicht, sondern verbindet sie. Es tauscht Daten mit den Tools aus, die dein Unternehmen schon nutzt, etwa Google Workspace, Microsoft 365, Trello, Notion, Atlassian, Linear, ClickUp und GitHub, und die Auswahl wächst. Die AI, die darunter läuft, ist deine: Du nutzt das AI-Abo, das du schon hast, zum Beispiel Claude oder ChatGPT, und wählst ein Modell pro Agent. Dein AI-Team und deine Unternehmensdaten liegen auf einem Server, der nur dir gehört.
Ein Jahr in Kurzform
Am ersten Tag meldest du dich an, und alles ist vorbereitet: die AI-Heads, der Virtual CEO, der Moderator, der Meeting-Rhythmus. Du trägst Zweck, Vision und Werte ein oder lässt sie aus deiner Webseite entwerfen und gibst sie frei. Im Jahresmeeting setzt der Moderator mit dir die Jahresziele, die Ergebnisse dazu und die Weitergabe an die Bereiche. In den Quartalen schauen die Meetings zurück, bewerten jedes Ergebnis mit Belegen und leiten die nächsten Ziele aus den Jahreszielen ab. Am Jahresende steht ein Jahr, das du nachlesen kannst: Versionen, Entscheidungen und Belege bleiben lesbar.
Für wen das ist und wie du anfängst
Rocket Routine OS ist für Unternehmen, die von Gründerinnen und Gründern geführt werden, in jeder Größe. Dasselbe System passt für eine Person, ein kleines Team oder ein größeres Team, und du bestimmst, wie du es nutzt. Wer allein startet, hat mit den AI-Heads ein Führungsteam an der Seite, noch bevor die erste Stelle besetzt ist. Wer schon ein Team führt, behält seine Leute in der Verantwortung und gewinnt Zeit für die wenigen Themen, die nur er entscheiden kann. Mit dem Unternehmen wächst auch der Betriebsmodus von Gründer über Wachstum bis Skalierung, und du kannst jederzeit in einen leichteren Modus zurück.
Rocket Routine OS entsteht in offenem Aufbau, mit Warteliste und Pilotkunden. Wenn du den Fortschritt verfolgen willst, trag dich in die Warteliste ein.
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Bei uns arbeitet das Wachstumsteam nach demselben Muster: Ein AI-Agent plant, entwirft und liefert, und Sven führt und gibt frei. Auch dieser Artikel ist so entstanden. Sven legt die Richtung fest und gibt frei, was wichtig ist.
Häufige Fragen
Was ist Rocket Routine OS?
Ein Betriebssystem für dein Unternehmen mit eingebautem AI-Führungsteam. Jahresplan, Ziele, Zahlen, Meetings und tägliche Arbeit laufen an einem Ort zusammen. Für jeden der elf Unternehmensbereiche gibt es einen AI-Head, ein Moderator leitet die Meetings, und du gibst alles Wichtige frei.
Was ist ein AI-Head?
Ein AI-Head, kurz VP, ist der AI-Agent eines Unternehmensbereichs wie Marketing oder Vertrieb und heißt VP plus Bereich, zum Beispiel VP Marketing. Er kennt Ziele, Kennzahlen und Arbeit seines Bereichs, entwirft den Plan und beantwortet "Wie stehen wir da?" mit genauen Zahlen. Er leitet den Bereich, oder er unterstützt den Menschen, der ihn leitet.
Entscheidet die AI ohne mich?
Nein. Agenten schlagen vor, und du gibst im Chat oder in der Inbox frei. Neue AI-Heads starten auf der Stufe Copilot, und auf jeder Stufe gilt: Sie legen niemals eigenständig Geld, Stellen oder öffentliche Aussagen fest. Jede Entscheidung steht im Entscheidungslog.
Für wen ist Rocket Routine OS gedacht?
Für Unternehmen, die von Gründerinnen und Gründern geführt werden, in jeder Größe. Dasselbe System passt für eine Person, ein kleines oder ein größeres Team, und du bestimmst, wie du es nutzt. Aktuell gibt es eine Warteliste und Pilotkunden.
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Rocket Routine OS ist das Betriebssystem hinter diesen Artikeln, und es ist noch nicht offen verfügbar. Auf der Warteliste erfährst du als Erster, wenn es so weit ist, bekommst alle zwei Wochen einen ehrlichen Bericht darüber, was funktioniert und was nicht, und rückst mit jeder Empfehlung weiter nach vorn.
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