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Rocket Routine OSRocket Routine
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Sven sitzt an einem runden Tisch in einem Glasraum und schaut auf einen kleinen Bildschirm mit fuenf Linien, die erste leuchtet amber.

Ein Meeting, das von selbst beginnt: das Weekly mit Moderator

Das Weekly ist das Meeting, das alle kennen und keiner mag: keine Vorbereitung, jede Woche andere Fragen, am Mittwoch vergessen. In Rocket Routine OS eröffnet ein Moderator das Meeting von selbst und führt mit fünf festen Fragen durch.

Sven O. Rimmelspacher

Kurz gesagt: Im Weekly von Rocket Routine OS eröffnet ein Moderator, ein AI-Agent, das Meeting von selbst und führt mit fünf festen Fragen durch die Agenda. Du bestimmst die Agenda, der Moderator entscheidet nichts, und was beschlossen wird, geht an die Bereiche.

Dieser Artikel zeigt, wie ein Montagmorgen mit dem Weekly in Rocket Routine OS aussieht. Wie das Produkt insgesamt aufgebaut ist, steht im Gesamtbild.

Was ein Weekly meistens kaputt macht

Vier Dinge wiederholen sich fast überall. Niemand hat Zahlen vorbereitet, also redet das Team über Eindrücke. Die Themen werden spontan gesammelt, und das lauteste gewinnt. Jede Woche ist die Reihenfolge eine andere, und deshalb fällt nicht auf, wenn ein Thema seit Wochen fehlt. Und am Ende gibt es kein Protokoll, das jemand wirklich weiterverfolgt.

Das ist kein Disziplinproblem. Wer jede Woche selbst Moderator, Protokollführer und Teilnehmer in einem sein soll, macht eines davon schlecht.

Der Moderator eröffnet das Meeting

Der Moderator eröffnet jedes Meeting von selbst. Am Montagmorgen öffnest du den Raum für das Weekly, und er hat schon alle begrüßt. Seine erste Frage lautet: "Gibt es Themen, die ergänzt oder gestrichen werden sollen? Soll noch jemand eingeladen werden?"

Du ergänzt "Preisfrage eines Kunden" und lädst die Vertriebsleitung ein. Danach führt der Moderator mit Leitfragen durch die Agenda.

Fünf Fragen, jede Woche dieselben

Die Standardagenda des Weeklys besteht aus fünf Fragen. Sie bleiben jede Woche gleich, und deshalb fällt auf, wenn sich etwas ändert.

Erstens: Welche Kennzahlen haben diese Woche eine Warnlinie überschritten? Eine Kennzahl, englisch KPI, ist die Zahl, die ein Ziel misst, zum Beispiel die Anzahl zahlender Kunden. Jede Kennzahl hat ein Ziel und eine Warnlinie.

Zweitens: Welche Initiativen laufen planmäßig, welche sind gefährdet, welche stehen still? Eine Initiative ist eine Wette auf ein Ergebnis, zum Beispiel "ein neues Preismodell testen".

Drittens: Entspricht die Qualität der Arbeit dem, was ihr vereinbart habt?

Viertens: Wie weit ist jeder AI-Agent auf dem Weg zu mehr Selbstständigkeit? Jeder neue AI-Head startet als Copilot, erledigt kleine Routinefälle allein und verdient sich mit der Zeit mehr. Das Weekly ist der Ort, an dem du das siehst.

Fünftens: Was haben wir gelernt, das eine Routine verändern sollte?

Zahlen auf Nachfrage

Mitten im Meeting fragst du: "Wie stehen wir beim Ziel der ersten Kunden?" Die Antwort kommt vom zuständigen AI-Head, hier vom VP Sales. Ein VP ist der AI-Agent eines Unternehmensbereichs und heißt VP plus Bereich. Er antwortet mit genauen Zahlen: wie viele Kunden es sind, wie viele Angebote offen sind und welche Aufgaben daran hängen. Wo eine Zahl nicht vorliegt, sagt er das.

Dafür gibt es zwei Ansichten. Das Dashboard zeigt, wo ihr steht: Ziele, Ergebnisse und Kennzahlen. Der Control Tower zeigt, was gerade passiert: Initiativen, Projekte und laufende Arbeit. Im Weekly brauchst du keine von beiden zu öffnen, weil die Antworten im Gespräch kommen.

Zwischen den Weeklys: Daily und Inbox

Zwischen den Weeklys läuft der Alltag. Das Daily, wenn du es einschaltest, ist ein kurzer Check: Was hat sich geändert, was ist blockiert, was wartet auf einen Menschen, jeweils mit Links. Eine Intake-Routine liest zu der Zeit, die du festlegst, die Eingangskanäle deines Unternehmens und entwirft aus echten Anfragen Aufgaben. Sie warten in deiner Inbox, dem Ort in Rocket Routine, an dem du freigibst und Berichte bekommst. Am Freitag gibst du dort zum Beispiel zwei Vorschläge frei, eine neue Kennzahl und eine neue Routine. Was du freigibst, ist am Montag Stoff fürs Weekly.

Was am Ende bleibt

Was im Weekly beschlossen wird, geht nicht verloren. Ein Ziel, das du im Meeting-Chat anlegst, ist an das Meeting gebunden und wird beim Schließen an die zuständigen Bereiche weitergegeben. Eine Entscheidung wird mit ihrer Wirkung und ihrer Methode im Entscheidungslog festgehalten, und daraus kann eine Folgeaufgabe entstehen. Der Moderator führt durch das Meeting, aber er entscheidet nichts. Was vereinbart ist und ob das Meeting abgeschlossen ist, bestätigst du.

Du bestimmst die Agenda

Die fünf Fragen sind ein Anfang. Jede Agenda lässt sich frei festlegen. Wer zum Beispiel nach EOS arbeitet, nimmt die EOS-Agenda, und der Moderator führt durch sie. Auch der Rhythmus ist wählbar. Für ein neues Unternehmen im Gründermodus sind das tägliche Kurzmeeting, das Weekly, das Quartalsmeeting und das Jahresmeeting eingeschaltet. Das Monthly wird ab dem Wachstumsmodus empfohlen, und du kannst es jederzeit dazuschalten.

Auch allein

Wer allein arbeitet, hat niemanden, der das Weekly einfordert. Genau deshalb hilft ein Moderator, der es von selbst eröffnet. Du sitzt dann mit deinen AI-Heads und dem Moderator am Tisch, gehst dieselben fünf Fragen durch und hast am Ende Entscheidungen, die jemand festgehalten hat. Ein Unternehmen mit einer Person braucht denselben Rhythmus wie eines mit vielen. Es braucht nur jemanden, der ihn hält.

Häufige Fragen

Was macht der Moderator in einem Meeting?

Der Moderator ist ein AI-Agent, der jedes Meeting von selbst eröffnet, alle begrüßt und fragt, ob Themen ergänzt oder gestrichen und weitere Personen eingeladen werden sollen. Danach führt er mit Leitfragen durch die Agenda. Entscheidungen trifft er nicht, das bleibt bei den Menschen im Raum.

Welche Fragen stellt das Weekly?

Fünf: Welche Kennzahlen haben eine Warnlinie überschritten? Welche Initiativen laufen planmäßig, sind gefährdet oder stehen still? Entspricht die Qualität der Vereinbarung? Wie weit ist jeder AI-Agent auf dem Weg zu mehr Selbstständigkeit? Was haben wir gelernt, das eine Routine verändern sollte?

Kann ich eine eigene Agenda verwenden, zum Beispiel die von EOS?

Ja. Jede Agenda lässt sich frei festlegen. Wer zum Beispiel nach EOS arbeitet, nimmt die EOS-Agenda, und der Moderator führt durch sie. Auch welche Meetings laufen, bestimmst du: Im Gründermodus sind Daily, Weekly, Quartals- und Jahresmeeting eingeschaltet, das Monthly kannst du jederzeit dazuschalten.

Brauche ich als Einzelperson ein Weekly?

Ja, gerade dann. Wer allein arbeitet, hat niemanden, der das Meeting einfordert, und der Moderator eröffnet es von selbst. Du gehst mit deinen AI-Heads dieselben fünf Fragen durch und hast am Ende Entscheidungen, die festgehalten sind.

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