Das Monthly: Einmal im Monat prüfst du das System
Im Weekly geht es um die Woche. Einmal im Monat stellt sich eine größere Frage: Arbeitet das System für uns? Dafür gibt es in Rocket Routine OS das Monthly.
Kurz gesagt: Das Monthly ist in Rocket Routine OS das monatliche Meeting, in dem du das System prüfst: Trend, Zahlen und KPIs und die Learnings. Der Navigator führt durch das Meeting, und über jedes Learning entscheidet eine Person.
Wie Rocket Routine OS insgesamt aufgebaut ist, steht im Gesamtbild. Hier geht es um ein einzelnes Meeting: was das Monthly fragt, welche Zahlen dahinterstehen und was aus einem Learning wird, das du annimmst.
Drei Fragen, einmal im Monat
Ein klassisches Monthly Business Review vergleicht die Zahlen des Monats mit dem Plan. Das Monthly in Rocket Routine OS fragt nach dem System dahinter, mit drei Fragen in der Standardagenda.
Der Navigator ist der AI-Agent, der jedes Meeting in Rocket Routine OS führt. Im Alltag ist er dein Gesprächspartner im Chat. Auch das Monthly eröffnet er von selbst: Er begrüßt alle und fragt, ob Themen ergänzt oder gestrichen und weitere Personen eingeladen werden sollen. Dann führt er durch die drei Fragen:
- Wie entwickelt sich das Unternehmen insgesamt?
- Was sagen die Zahlen und KPIs?
- Welche Learnings aus Routinen und Meetings sind es wert, behalten zu werden?
Zahlen und KPIs, einfach erklärt
Rocket Routine OS rechnet eine Handvoll Zahlen selbst aus, jeweils vor dem Weekly. Im Monthly schaut ihr auf drei davon:
- Wie oft Arbeit beim ersten Mal stimmt. Die Zahl heißt FTT (First Time Through): der Anteil der Work Items, die die Prüfung im ersten Anlauf ohne Nacharbeit bestehen. Ein Work Item ist ein einzelnes Arbeitspaket mit einem Verantwortlichen.
- Wie viele Work Items offen sind.
- Wie viele Kennzahlwerte überfällig sind. Eine Kennzahl (KPI) ist die Zahl, die ein Ergebnis misst, zum Beispiel den wiederkehrenden Umsatz. Ihr Wert ist überfällig, wenn er am Stichtag fehlt.
Wer für eine Kennzahl verantwortlich ist, bekommt vor dem Meeting, das sie prüft, eine Anfrage in seine Inbox. Die Inbox ist der Ort, an dem du Anfragen, Freigaben und Berichte bekommst. Fehlt der Wert am Stichtag noch immer, geht die Anfrage an die Person, die für den Bereich verantwortlich ist.
Ein Wert muss nicht getippt werden. Er kann automatisch aus einem verbundenen System gelesen werden. Wer ihn doch einträgt, schreibt ihn in den Chat, und der Navigator ordnet ihn dem richtigen Zeitraum zu: Ein Wert, den du am 2. November für eine monatliche Kennzahl einträgst, gehört zum Oktober. Den Zeitraum kannst du ändern. Woher die Werte kommen und wer sie liefert, zeigt der Artikel Wie stehen wir da?
Was mit einem Learning passiert
Ein Learning ist in Rocket Routine OS eine festgehaltene Erkenntnis. Es entsteht aus einem Routinelauf, aus der Auswertung eines Meetings oder aus einer Frage, auf die das Wissen des Unternehmens keine klare Antwort hatte. Eine Routine ist ein Ablauf, der nach Zeitplan läuft, zum Beispiel eine tägliche Zusammenfassung von Branchennachrichten. Alle Learnings stehen im Register Learning im Advanced-Menü.
Im Monthly entscheidet eine Person über jedes Learning: Sie nimmt es an oder verwirft es. Ein angenommenes Learning wird zu einem konkreten nächsten Schritt.
Wie in jedem Meeting gilt: Hat jemand zugesagt, etwas zu tun, bietet der Navigator am Ende des Themas ein Work Item an. Er fragt, wer es übernimmt und bis wann es fertig sein soll. Ein Datum setzt der Navigator nie von sich aus.
Weekly und Monthly im Rhythmus
Das Weekly schaut jede Woche auf die Kennzahlen, die eine Warnlinie überschritten haben, und auf die Wochenzahlen. Wie es abläuft, steht im Artikel über das Weekly mit dem Navigator. Das Monthly schaut auf das ganze System. Einmal im Monat fragt ihr: Arbeitet das System für uns?
Beide gehören zum selben Meeting-Rhythmus aus Daily, Weekly, Monthly, Quarterly oder Trimester und Jahresmeeting. Alle Meetings sind von Anfang an eingeschaltet. Was ihr nicht braucht, schaltet ihr ab, und für jedes Meeting legt ihr Tage, Zeiten und die zuständige Person fest. Auch die Agenda lässt sich frei festlegen.
Was du dafür tun musst
Wenig. Die Zahlen und KPIs rechnet Rocket Routine OS aus, die Anfragen nach fehlenden Werten gehen vor dem Meeting raus, und der Navigator eröffnet und führt das Monthly. Deine Aufgabe sind die Entscheidungen: welches Learning bleibt und wer den nächsten Schritt übernimmt. Und wenn du im Produkt nicht weiterweißt, fragst du den Navigator.
Häufige Fragen
Was gehört in ein Monthly Business Review?
In Rocket Routine OS prüft das Monthly einmal im Monat das System eines Unternehmens: wie sich das Unternehmen insgesamt entwickelt, was die Zahlen und KPIs zeigen und welche Learnings es behalten will. Der Navigator, ein AI-Agent, eröffnet das Meeting von selbst und führt durch die Agenda.
Was ist der Unterschied zwischen Weekly und Monthly?
Das Weekly schaut jede Woche auf die Kennzahlen, die eine Warnlinie überschritten haben, und auf die Wochenzahlen. Das Monthly schaut einmal im Monat auf das ganze System und fragt, ob es für das Unternehmen arbeitet: Trend, Zahlen und KPIs, Learnings. Beide Meetings führt der Navigator.
Welche Zahlen und KPIs prüft das Monthly?
Drei: wie oft Arbeit beim ersten Mal stimmt (FTT, First Time Through), wie viele Work Items offen sind und wie viele Kennzahlwerte überfällig sind. Rocket Routine OS rechnet diese Zahlen selbst aus. Fehlt ein Kennzahlwert, bekommt die verantwortliche Person vor dem Meeting eine Anfrage in ihre Inbox.
Was passiert mit einem Learning im Monthly?
Ein Learning ist in Rocket Routine OS eine festgehaltene Erkenntnis aus einem Routinelauf, einer Meeting-Auswertung oder einer unklaren Antwort. Im Monthly nimmt eine Person jedes Learning an oder verwirft es. Ein angenommenes Learning wird zu einem konkreten nächsten Schritt, und für jede Zusage bietet der Navigator ein Work Item an.
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